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Deutscher Bundestag

Parlamentarisches Patenschafts-Programm (PPP)

Allgemein

1983 wurde das Parlamentarische Patenschafts-Programm (PPP) aus Anlass des 300. Jahrestages der ersten deutschen Einwanderung gemeinsam vom Kongress der Vereinigten Staaten von Amerika und dem Deutschen Bundestag beschlossen. Im Rahmen dieses Austauschprogrammes lernen die Stipendiatinnen und Stipendiaten in den Gastfamilien und im unmittelbaren Kontakt mit ihren Mitschülern bzw. Kollegen, was unsere Länder gesellschaftlich, kulturell und politisch verbindet bzw. unterscheidet. Der Deutsche Bundestag erwartet, dass die Stipendiaten als "junge Botschafter" ihres Landes einen dauerhaften Beitrag zu einer besseren Verständigung zwischen Deutschen und Amerikanern leisten.

Das Programm sieht einen ca einjährigen Aufenthalt von jungen Deutschen und jungen Amerikanern im jeweiligen Gastland vor. Mitglieder des Deutschen Bundestages übernehmen in dieser Zeit die Patenschaft für die Jugendlichen.

Teilnehmen können Schüler/innen von 15 bis 17 Jahren und junge Berufstätige bis 24 Jahre (auch arbeitslose!), die ihre Berufsausbildung abgeschlossen haben. Schüler/innen wohnen in Gastfamilien und besuchen eine staatliche High School. Berufstätige besuchen ein Community College oder eine vergleichbare Bildungsstätte und absolvieren ein Praktikum in einem amerikanischen Betrieb.

Im Rahmen eines Stipendiums werden vom Deutschen Bundestag und dem Kongress der USA die Reise- und Flugkosten, Programmkosten, notwendigen Versicherungskosten und die Kosten für die Vor- und Nachbereitungsseminare übernommen. Nicht übernommen werden das Taschengeld und die Fahrtkosten zu den Auswahlgesprächen, die, wenn möglich, in Wohnortnähe stattfinden.

Die Auswahl orientiert sich an dem Gesamtbild der Persönlichkeit, der Motivation und Eignung der Bewerber für einen einjährigen USA-Aufenthalt. Bewerber mit guten staatsbürgerlichen Kenntnissen werden bevorzugt. Von den Bewerbern werden gute englische Sprachkenntnisse erwartet.

Art der Förderung

Es werden übernommen:

  • Flugkosten,
  • Programmkosten,
  • Versicherungskosten.

Nicht übernommen werden Taschengeld und Kosten für den täglichen Bedarf.

Voraussetzungen

  • Schüler/innen
    • mit erstem Wohnsitz in der Bundesrepublik Deutschland und guten Schulleistungen; die Schüler/innen müssen zum Zeitpunkt der Ausreise (31.7.) mindestens 15 und dürfen höchstens 17 Jahre alt sein
  • Junge Berufstätige / Auszubildende
    • mit erstem Wohnsitz in der Bundesrepublik Deutschland, die zum Zeitpunkt der Ausreise (31.7.) ihre Berufsausbildung abgeschlossen haben und höchstens 24 Jahre alt sind ;teilnahmeberechtigt sind auch arbeitslose Jugendliche mit abgeschlossener Berufsausbildung.
    • Geleisteter Grundwehrdienst oder Zivildienst sowie ein geleistetes freiwilliges soziales oder ökologisches Jahr erhöhen die obere Altersgrenze entsprechend.
    • Einige Berufe (z.B. Heilberufe) können in den USA nur mit einer Lizenz ausgeübt werden. Angehörige dieser Berufsgruppen sind daher leider von der Teilnahme am PPP ausgeschlossen. Genaue Informationen erteilt die für die Berufstätigen zuständige Austauschorganisation Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH (Kontakdaten unter http://www.giz.de).

Bewerbung

Die Bewerbung für das 36. PPP 2019/20 ist vom 2. Mai bis 14. September 2018 möglich.

Umfassende Informationen zur Bewerbung und Bewerbungskarten finden im Internet unter http://www.bundestag.de/ppp

Bewerbungsfrist: 14.09.2018

Weitere Informationen

Förderungskategorien

  • Allgemeine Förderung (Lebenshaltungskosten)
  • Sach- und Reisekosten

Zielregionen

  • USA

Bildungsphase

  • Schulische Ausbildung
  • Berufsausbildung / Weiterbildung

Angestrebter Abschluss

  • alle Bildungsabschlüsse

Geförderte Fachrichtungen

  • alle Fachrichtungen

Kontakt

Deutscher Bundestag
Platz der Republik 1
11011 Berlin

Telefon: +49 30 227-37948
Telefax: +49 30 227-36574
E-Mail:
Internet: www.bundestag.de/ppp

Ansprechpartner

Karin Roos
Telefon: +49 30 227-37948
Telefax: +49 30 227-36574
E-Mail:
Internet: https://www.bundestag.de/ppp

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