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Robert Bosch GmbH Bosch-Jugendhilfe

Bosch Jugendhilfe

Allgemein

Wer den Nachwuchs fordert und fördert, der handelt vorausschauend. Seit 1938 bietet die Bosch-Jugendhilfe der Robert Bosch GmbH Tarif-Mitarbeitern und vor allem deren Kindern ihre Unterstützung an, wenn es darum geht, höhere schulische und universitäre Abschlüsse zu erreichen oder berufliche Ziele zu verwirklichen. Anlass zur Gründung der Nachwuchsförderung war seinerzeit das 25-jährige Bestehen der Lehrlingsabteilung im Hause Bosch. Der humanistische Grundgedanke der Förderung beruht auf der Feststellung, dass Talent keine Frage des Geldes ist. Das war schon Robert Bosch sehr wichtig. So ging es ihm stets darum, Begabung und Fleiß unabhängig vom Geldbeutel zu entdecken und zu fördern. Eine Unterstützung allein der Eliten war nicht sein Ziel.

Mit 300.000 Reichsmark, gestiftet von der Robert Bosch GmbH, startete die Bosch-Jugendhilfe ihr Förderprogramm für begabte Jugendliche. Im Paragraph I der Gründungsurkunde heißt es dazu:
"Sie will durch ihre Mittel begabten, würdigen, bedürftigen Lehrlingen und sonstigen Jugendlichen des Hauses Bosch zu einer höheren (...) Ausbildung verhelfen. In gleicher Weise soll sie ebensolchen Kindern von Gefolgschaftsangehörigen und deren Witwen den Besuch einer höheren Schule ermöglichen und, falls ratsam, zur weiteren Ausbildung für einen gehobenen Beruf Unterstützung gewähren."

Die Bosch-Jugendhilfe ist eine Abteilung der Robert Bosch GmbH innerhalb der Zentralabteilung Personal-
grundsatzfragen. Sie wurde am 2. Juni 1938 gegründet.

Art der Förderung

Die Bosch-Jugendhilfe verfolgt mit ihrer Förderung vor allem drei Ziele. Zum einen will sie qualifizierte junge Menschen entwickeln und vertraut zum anderen auf die positiven pädagogischen Aspekte der Leistungsförderung. Darüber hinaus soll die Unterstützung auch als finanzielle Hilfe verstanden werden; wenn eben Begabung und Fleiß größer sind als die vorhandenen finanziellen Mittel.

Gefördert werden Ausbildungen an Universitäten, Hochschulen, Fachhochschulen und Fachschulen. In Ausnahmefällen werden auch Gelder für den Besuch der Oberstufe an Gymnasien oder kaufmännischen bzw. gewerblichen Schulen ausgeschüttet. Das gewählte Studienfach selbst ist nicht entscheidend.

Voraussetzungen

Die Begabtenförderung der Bosch-Jugendhilfe (BJHI) kommt Kindern von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Robert Bosch GmbH bzw. der inländischen Tochtergesellschaften zugute sowie Bosch-Mitarbeitern selbst, die z. B. im Anschluss an ihre Ausbildung eine Höherqualifizierung oder ein Studium anschließen. Wer auf eine mindestens zweijährige Betriebszugehörigkeit zurückblicken kann, kann für sich oder seine Kinder ein Büchergeld beantragen.

Für den Nachweis der Begabung und der Bedürftigkeit gelten folgende Richtlinien:

  • Gute bis sehr gute Leistungen im gewählten Ausbildungsgang (Schul- und Ausbildungszeugnisse, Gutachten von Lehrkräften/Professoren). Ausbildungen können in der Regel erst ab dem 2. Semester gefördert werden, da eine Aussage über die Begabung für den jeweiligen Ausbildungsgang früher nicht möglich ist.
  • Nachweis, dass die Ausbildungskosten die eigenen Mittel übersteigen und keine bzw. keine ausreichende gesetzliche oder vergleichbare Förderung möglich ist.

Die Bosch-Jugendhilfe erwartet, dass die von ihr Geförderten alles daran setzen, ihr Studienziel zu erreichen. Halbjährlich sind Leistungsnachweise vorzulegen (u. a. Studienbericht nach jedem Semester). Bei unbefriedigenden Zwischenergebnissen kann die Förderung eingestellt werden. Änderungen der Wohn- oder Studienanschrift und der finanziellen Verhältnisse (z. B. Ableistung eines Praktikums mit Vergütung) müssen der BJHI mitgeteilt werden.

Nicht gefördert werden:

  • Promotionen
  • Fernstudium/Teilzeitstudium, wenn ein Arbeitsverhältnis bei der Robert Bosch GmbH oder einer Tochtergesellschaft besteht.

Bewerbung

Wer sich bewerben möchte, muss seinen Antrag bis zum 1. März oder 1. September eines Jahres bei der Geschäftsstelle der BJHI in Stuttgart-Feuerbach, Wernerstr. 1, 70469 Stuttgart, Telefon 0711/ 811-46498 einreichen.
Geschäftsstellenleiterin Marion Oertel-Nau beantwortet Ihre Fragen zur Antragstellung.

Dem Antrag sind folgende Unterlagen beizufügen:

  • tabellarischer Lebenslauf
  • Lichtbild (freiwillig)
  • Beschreibung des bisherigen Lebens- und Bildungsweges
  • Motivationsschreiben für den gewählten Ausbildungsgang sowie gerne Angaben zu Ihrem sozialen und gesellschaftlichen Engagement
  • bisherige Abschlusszeugnisse bzw. entsprechende Gutachten (jeweils in Kopie)
  • BAföG-Bescheid, BAföG-Ablehnungsbescheid oder eine Erklärung zu BAföG
  • Immatrikulationsbescheinigung

Bewerbungsfrist: jeweils zum 01.03. und 01.09. eines jeden Jahres.

Weitere Informationen

Förderungskategorien

  • Allgemeine Förderung (Lebenshaltungskosten)

Zielregionen

  • Deutschland

Bildungsphase

  • Studium

Angestrebter Abschluss

  • alle Bildungsabschlüsse

Geförderte Fachrichtungen

  • alle Fachrichtungen

Kontakt

Robert Bosch GmbH Bosch-Jugendhilfe
Wernerstraße 1
70469 Stuttgart


E-Mail:

Ansprechpartner

Marion Oertel-Nau
Telefon: +49 711 811-46498
Telefax: +49 711 811-5117322
E-Mail:
Internet: www.bosch-jugendhilfe.de

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